Mesotherapie

Die Mesotherapie ist eine sanfte und sehr wirksame Therapieform, die über das größte Organ des Menschen wirkt: die Haut. Mit Hilfe von Mikroinjektionen wird eine Mischung aus Arzneien, Vitaminen, homöopathischen und pflanzlichen Mitteln mit sehr feinen Nadeln in die obersten Hautschichten direkt am Ort der Erkrankung injiziert. Die Substanzen sind individuell abgestimmt, überwiegend auf natürlicher Basis hergestellt und sehr verträglich. Da die Haut sie gut aufnehmen kann, reicht eine minimale Menge Wirkstoff aus, um heilend zu wirken.

Die Mikroinjektionen werden mit speziellen Nadeln ausgeführt und sind nahezu schmerzfrei. Da direkt der erkrankte Bereich behandelt wird, lassen sich schädliche Nebenwirkungen vermeiden. Aufgrund der hohen Wirksamkeit genügen in der Mesotherapie oft wenige Sitzungen für langanhaltende Effekte.

 

Die Mesotherapie kann bei akuten und chronischen Erkrankungen sowie vorbeugend (präventiv) eingesetzt werden. Eine Vielzahl von Beschwerden sprechen auf diese Therapieform an, unter anderem:

·         Schmerzen, z.B. aufgrund chronischer Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, Arthrose, Migräne und Kopfschmerzen

·         Tinnitus

·         Sportverletzungen und Überlastungsschäden

·         Durchblutungs- und Wundheilungsprobleme, übermäßige Narbenbildung

·         Stress, Erschöpfungszuständen und Schlafstörungen

·         Zyklusstörungen und schmerzhafte Regelblutungen

·         Infekte und Allergien

·         Allgemeine Schwäche des Immunsystems

 

Auch bei der Raucherentwöhnung hat sich die Mesotherapie bewährt.

 

 

Entwickelt wurde die Mesotherapie in den 1950er Jahren vom französischen Arzt Michel Pistor (1924-2003). Der Begriff bezieht sich auf das Mesoderm, das sogenannte mittlere Keimblatt des menschlichen Embryos, aus dem sich unter anderem Haut und Bindegewebe entwickeln, d.h. die Bereiche, die Ziel der Mesotherapie sind.